Öffentliche Gelder für Rodeo: Regierung genehmigt über 160 Millionen Dollar für den Bau einer Rodeo-Arena in Quirihue

Die Regierung von José Antonio Kast genehmigte eine wesentliche Investition für den Bau einer Rodeo-Arena in Quirihue, was eine kontroverse Diskussion über die Verwendung öffentlicher Gelder für Tierquälerei auslöste.

Öffentliche Gelder für Rodeo: Regierung genehmigt über 160 Millionen Dollar für den Bau einer Rodeo-Arena in Quirihue

Originalbeitrag: Plata pública para el rodeo: Gobierno aprueba más de $160 millones para construir ruedo de medialuna en Quirihue


Die Regierung von José Antonio Kast genehmigte eine umfangreiche Investition für den Bau einer Rodeo-Arena, um das Rodeo in der Gemeinde Quirihue, Region Ñuble, zu fördern, was eine heftige Debatte über die Verwendung öffentlicher Mittel für Aktivitäten, die mit Tierquälerei zu tun haben, entfacht hat.

Über die Untersecretaría de Desarrollo Regional y Administrativo (Subdere) hat die ultrarechte Regierung 160.028.072 Dollar für den Bau dieser Einrichtung bereitgestellt, in der die Huasos die Rodeo-Wettkämpfe austragen. Die Finanzierung stammt aus dem Programm zur urbanen Verbesserung (PMU), das, so seine eigene Definition, «die ungleiche urbane Entwicklung und die Unterschiede in den Fähigkeiten der Gemeinden zur Bereitstellung von Infrastruktur und gemeinschaftlicher Ausstattung» anstrebt.

Das Vorhaben ist Teil eines umfassenderen Pakets von sieben genehmigten Projekten für verschiedene Gemeinden in Ñuble, die zusammen über 716 Millionen Dollar an öffentlicher Investition überschreiten.

Der regionale Präsidenten-Delegierte von Ñuble, Diego Sepúlveda, bestätigte gegenüber T13.cl, dass das Projekt bereits die erforderliche Genehmigung erhalten hat und nur noch der administrative Prozess zur Übertragung der Mittel an die Gemeinde Quirihue ansteht. Laut der Autorität würde der Bau kurzfristig beginnen und es hätte sich kein Anwohner gegen das Vorhaben ausgesprochen, wobei er versicherte, dass in der Gemeinde «alle glücklich seien».

Finanzierung von Gewalt?: „Eine Rodeo-Arena ist kein unschuldiges Bauwerk“

Die Regierungsentscheidung hat jedoch heftige Kritik von Tierschutzorganisationen auf sich gezogen, wie zum Beispiel von Animal Libre, das diese Investition als unangemessene Verwendung öffentlicher Mittel bezeichnete, da sie in eine Aktivität fließt, die systematische Tierquälerei umfasst.

„Eine Rodeo-Arena ist kein unschuldiges Bauwerk. Weder ‘urbane Verbesserung’“, erklärte die 2010 von Mauricio Serrano gegründete Gruppe und betonte, dass in diesem Raum „Gewalt eingesperrt wird: Novillos werden verfolgt, eingekreist und geschlagen. Immer wieder“.

Die Gruppe hinterfragt heftig, dass nicht eine dringende Notwendigkeit, eine Pflegepolitik oder ein Fortschritt für die Gemeinschaft finanziert wird, sondern dass stattdessen „eine Praxis gefördert wird, bei der Tiere gezwungen werden, Opfer systematischer Misshandlungen zu werden, aus denen sie nicht entkommen können“.

„Die Novillos sind keine Sportler. Sie sind keine nationalen Symbole. Sie sind keine Instrumente nationaler Identität. Sie sind fühlende Wesen. Und nichts berechtigt uns, sie auszubeuten“, betont das Statement von Animal Libre, das eine Reflexion über die schädlichen Auswirkungen des Rodeos anregt.

Die Kontroverse überschreitet den Betrag der Investition und öffnet eine breitere Diskussion über die Prioritäten der Regierung von Kast. Während Millionen in die Infrastruktur für das Rodeo fließen, schlug die Organisation vor, dass 160 Millionen Dollar für echte Tierschutzpolitik, Bildung, Gesundheit, Infrastruktur ohne Gewalt oder dringende Bedürfnisse der Regionen verwendet werden könnten.

„Aber es wurde eine Rodeo-Arena gewählt. Diese Wahl spricht auch von dem Land, das wir weiterhin sind“, schloss die Gruppe in einer Nachricht, die auf ihrem Instagram-Konto veröffentlicht wurde.

„Kein öffentlicher Cent kann Praktiken unterstützen, die auf der Unterwerfung von Tieren basieren“

Das Hauptanliegen kritisiert die Normalisierung einer Praxis wie dem Rodeo, die gegen die Rechte von Tieren verstößt.

„Kein öffentlicher Cent kann Praktiken unterstützen, die auf der Unterwerfung von Tieren basieren“, sagte Animal Libre und forderte drei konkrete Maßnahmen: Das Rodeo muss aufhören, normalisiert zu werden, es muss aufhören, finanziert zu werden, und es muss aufhören zu existieren.

Die Entscheidung ist bereits getroffen und die Mittel zugewiesen, aber die Kontroversen bestehen weiterhin: Ist es legitim, dass das Geld aller Chilenen eine Praxis finanziert, die für viele eine Form institutionalisierten Vorgehens darstellt?

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