Kast redet über Wachstum und Fortschritt, während 47 % glauben, dass Chile Rückschritte macht, und 42 % eine schlechtere Wirtschaft erwarten

Die neuesten Ergebnisse der Agenda Criteria zeigen, dass 47 % der Befragten glauben, dass Chile unter Kast Rückschritte macht, während pessimistische Erwartungen für die Wirtschaft und die Arbeitsmarktsituation zunehmen. Die Stimmung hat sich in den fünf Monaten seit Kast's Amtsantritt erheblich verschlechtert.

Kast redet über Wachstum und Fortschritt, während 47 % glauben, dass Chile Rückschritte macht, und 42 % eine schlechtere Wirtschaft erwarten

Originalbeitrag: Kast habla de crecimiento y avance, pero 47% cree que Chile retrocede y 42% espera una economía peor


Trotz der weiterhin propagierten Wachstums- und Fortschrittserzählung von José Antonio Kast  zeigen die neuesten Ergebnisse der Agenda Criteria, dass es eine Wahrnehmung des Pessimismus über den Kurs Chiles unter seiner Regierung gibt, bereits fünf Monate nach seinem Amtsantritt in La Moneda, denn 47 % der Befragten glauben, dass das Land Rückschritte macht.

Laut der Umfrage, die am 6. August 2026 unter 802 Teilnehmern durchgeführt wurde, stellt diese Zahl einen Anstieg um 16 Prozentpunkte im Vergleich zum März dar.

„Diejenigen, die glauben, dass das Land rückwärts geht, steigen von 31 % im März auf 47 % im August“, während auf der anderen Seite „die, die denken, dass es vorankommt, von 28 % auf 20 % fallen“, während auch die Zahl der Bürger, die der Meinung sind, dass alles gleich bleibt, von 41 auf 33 % gesenkt wurde.

Was die wirtschaftliche Situation des Landes betrifft, ist die Erwartung für die nächsten sechs Monate überwiegend pessimistisch, wobei 42 % der Befragten glauben, dass es schlimmer wird, und nur 22 % denken, dass es besser wird. Gleichzeitig äußerten 28 % die Befürchtung, dass sich ihre familiäre wirtschaftliche Lage verschlechtern wird, während 26 % glauben, dass es besser wird.

Niedrige Arbeitsmarkterwartungen

Die quantitative Studie von Criteria, die an diesem Sonntag veröffentlicht wurde, zeigt auch eine deutliche Verschlechterung der Arbeitsmarkterwartungen, da 40 % der Befragten angaben, dass sie ein ungünstiges Bild hinsichtlich der Aussicht haben, einen Job zu finden oder zu verbessern, im Vergleich zu 21 %, die glauben, dass die Situation sich jetzt verbessert.

Rückgang der Hoffnung und Anstieg der Traurigkeit

Die Agenda Criteria befasste sich auch mit den Emotionen, die die Zukunft des Landes im laufenden Jahr hervorrufen, und fragte die Befragten: „Welche der folgenden Emotionen beschreibt am besten Ihr Gefühl gegenüber 2026?“, was offenbart, dass, obwohl die Hoffnung das überwiegende Gefühl bleibt, sie einen signifikanten Rückgang verzeichnet, von 53 % im Februar auf 36 % im August.

Im Gegensatz dazu verzeichnete die Traurigkeit einen signifikanten Anstieg, wobei sie von 5 % im Februar auf 17 % bei der Augustmessung anstieg und im Laufe der Monate an Bedeutung gewann. Von Februar bis August stieg die Angst von 22 % auf 26 %, Verachtung von 4 % auf 5 % und Wut von 1 % auf 3 % an.

Negative Auswirkungen der Megarreform

Die Wahrnehmung der Bürger bezüglich der von Kast vorangetriebenen wirtschaftlichen und steuerlichen Megarreform ist ein weiterer Schlag für die Regierung des Rechtsaußenpräsidenten. Laut den Daten der Agenda Criteria glauben 37 %, dass das am 4. August vom Nationalkongress genehmigte und verabschiedete Projekt einen „eher negativen Einfluss auf das Land“ haben wird. Während 33 % denken, dass es positiv sein wird, und 30 % unentschlossen sind.

48 % sind der Ansicht, dass das als „Rekonstruktionsgesetz“ bezeichnete Gesetz, welches drei von Abgeordneten und Senatoren der Opposition vor den Verfassungsgericht eingebrachten Anforderungen gegenübersteht, hauptsächlich darauf abzielt, große Unternehmen und einkommensstarke Personen zu begünstigen, während 33 % glauben, dass es die Schaffung von Arbeitsplätzen für die allgemeine Bevölkerung fördern könnte.

Die Ergebnisse der Meinungsumfrage bestätigen, dass unter der Regierung von Kast, dessen Missbilligung 52 % in der ersten Augustwoche beträgt, der Anstieg des Verlusts des Vertrauens der Chilenen in den Kurs des Landes nicht nur emotional ist, sondern auch mit der wirtschaftlichen Situation und der Verteilung des Reichtums verbunden ist.

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