Originalbeitrag: “Magallanes, el sur, el Drake, todo eso es soberanía”: Chile eleva protesta diplomática por declaraciones de alto mando argentino
Eine neue Kontroverse belastet die Beziehungen zwischen Santiago und Buenos Aires, nachdem der Generalstabschef der argentinischen Luftwaffe, Brigadier General Gustavo Javier Valverde, erklärte, dass Magallanes und der Drake-Pass Territorium seines Landes seien. Das Außenministerium bestätigte, dass eine formelle Protestnote an die Regierung von Javier Milei eingereicht wird.
In einem Interview mit dem YouTube-Kanal «La Fábrica del Podcast«, das am vergangenen Sonntag ausgestrahlt wurde, sprach Valverde über die strategische Bedeutung des Übergangs zwischen den Atlantischen und Pazifischen Ozeanen.
„Magallanes, der Süden, der (Paso) Drake, all das ist Souveränität. Das müssen wir stark betonen, denn das ist ein bioceanischer Schlüssel, Atlantik-Pazifik, und wie ich schon sagte, das kann uns vor vielen Dingen warnen“, betonte der Brigadier General.
Parlamentarier verschiedener Parteien bezeichneten diese Aussagen als „ernsthaft“ und forderten die Regierung von José Antonio Kast dazu auf, dieses Mal nicht tatenlos zuzusehen. Sie erinnerten daran, dass der Chef des Hydrografischen Dienstes der argentinischen Marine, Konteradmiral Hernán Montero, im vergangenen Januar die chilenische Souveränität über den Magellan-Pass in Frage stellte.
„Die Mündung von Magallanes gehört zu Argentinien. Die Mündung, die Cabo Vírgenes mit Punta Dúngenes verbindet und von dort nach Osten führt, ist argentinisch“, betonte Montero in einem Podcast.
Vor diesem Hintergrund forderten die Abgeordneten die Regierung auf, eine formelle Protestnote an Argentinien wegen der Äußerungen des JEMGFA-Chefs zu senden.
Nach der Kontroverse wies das Außenministerium die Äußerungen von Valverde entschieden zurück und bestätigte gegenüber Radio Bio Bío, dass eine formelle Protestnote an die argentinische Regierung eingereicht wird.
Sie betonten, dass die Souveränität Chiles im Magellan-Pass „in vollem Umfang unantastbar“ sei und sich auf die Verträge von 1881 und 1984 stütze, die zwischen beiden Nationen unterzeichnet wurden und nach wie vor gelten.
Außenminister Francisco Pérez Mackenna rief die Verantwortlichen anderer Länder dazu auf, verantwortungsbewusst mit ihren Äußerungen umzugehen und die Öffentlichkeit nicht mit unbegründeten Behauptungen zu verwirren.
