Originalbeitrag: La promesa se hizo humo en Hacienda: Kast terminará su mandato con las cuentas fiscales en rojo
Ein weiteres Versprechen von José Antonio Kast ist gescheitert und wurde diese Woche offiziell bestätigt, nachdem der Finanzminister, Jorge Quiroz, offen zugab, dass die Regierung am Ende ihrer Amtszeit keinenHaushaltsausgleich erreichen wird. Dies stellt einen Bruch eines der zentralen Versprechen dar, das der ultrarechte Politiker bei Amtsantritt gegeben hatte.
Die Offenbarung fand während der Präsentation des Fiskalpolitischen Dekrets statt, in der der Minister nicht nur den Abweichungen von den Zielen zustimmte, sondern auch jegliche Aussicht auf einen positiven strukturellen Haushalt auf eine zukünftige Regierung verschob.
Der neue fiskalische Fahrplan, der durch das Gesetz über die fiskalische Verantwortung gefordert wird, sieht eine Verringerung des strukturellen Defizits von derzeit 2,6 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) auf 1,5 % bis 2030 vor. Die kleinen Details zeigen, was die Regierung mit Euphemismen umschreibt: Im gesamten Amtszeit von Kast werden die öffentlichen Finanzen weiterhin im roten Bereich bleiben. Das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts, ein Versprechen, das mit viel Pomp geäußert wurde, hat sich einfach in Rauch aufgelöst.
Ein Dekret mit schrittweisen Zielen und ein verschobenes Versprechen
Laut dem Dekret wird das Defizit von 2,6 % im Jahr 2026 auf 1,8 % im Jahr 2027 sinken, dann auf 1,7 % im Jahr 2028, auf 1,6 % im Jahr 2029 und schließlich auf 1,5 % im Jahr 2030. In keinem Jahr taucht der erhoffte Überschuss auf, und die Strategie, wie Quiroz erklärte, kombiniert die Regel für strukturelle Haushalte mit einem „Schuldenanker“, um die Verschuldung zu begrenzen.
„Der strukturelle Haushalt misst den Fluss und wie er sich jedes Jahr verringert, aber die andere Regel setzt eine klare Grenze für die Schulden“, betonte der Minister, der versprach, die Staatsverschuldung zu stabilisieren, um sie erst nach 2028 zu senken.
Um dieses Szenario zu rechtfertigen, machte der Minister die „komplexe finanzielle Situation“ verantwortlich, die hinterlassen wurde, mit einem Haushalt, der „unterfinanziert“ ist durch überschätzte Einnahmen und nicht anerkannten Ausgaben.
Diese Erklärung steht jedoch im Widerspruch zu der Tatsache, dass, obwohl die Regierung von Kast vier Jahre Zeit hat, um die Maßnahmen zu ergreifen, die sie für notwendig erachtet, die Regierung zugibt, dass sie nicht einmal am Ende der Amtszeit den Haushaltsausgleich erreichen wird.
Sparmaßnahmen und Zahlung von Schulden an Lieferanten
Zusätzlich zu dieser Einschätzung legte der Minister ein Konsolidierungsschema vor, das sich nicht nur auf Kürzungen stützt, sondern auch auf Wirtschaftswachstum.
Zudem kündigte er eine Politik der Rationalisierung der Ausgaben an und erklärte, dass „jeder Peso, den der Staat ausgibt, ein Peso von allen Chilenen“ ist, sowie eine Modernisierung öffentlicher Unternehmen, obwohl ohne konkrete Details.
Um die Kritik an den Haushaltskürzungen der Ministerien zu entkräften, wies der Minister finanzielle Einschnitte bei Sozialleistungen zurück. „Es gibt soziale Leistungen, die sehr wichtig sind, aber manchmal ineffizient ausgegeben werden“, erklärte er und fügte hinzu, dass dies der „Schwerpunkt“ der Regierung sein werde, berichtete Diario U. de Chile.
Die Präsentation enthielt eine aufschlussreiche Information: Teil der neuen genehmigten Schulden —1.500 von 6.200 Millionen Dollar— wird verwendet, um Schulden bei staatlichen Lieferanten zu begleichen. Das bedeutet, dass die Regierung von Kast mehr Schulden aufnehmen möchte, um ihre eigenen Verbindlichkeiten zu begleichen.
Die Botschaft von Quiroz war unmissverständlich: Kast’s Versprechen, ein Land mit ausgeglichenen öffentlichen Finanzen zu hinterlassen, hat sich in den Fluren der Finanzbehörde in Rauch aufgelöst, oder zumindest auf einen Zeitrahmen von mindestens einem Jahrzehnt verschoben.
