Regierung bestätigt Absage der National- und Paraspiele: Ein harter Schlag für den nationalen Sport

Die Regierung bestätigt eine Kürzung von 5,7 Milliarden Peso im Sportbudget, was zur Absage der National- und Paraspiele 2026 führt. Ministerin Natalia Duco rechtfertigt die Entscheidung zur Einhaltung der Vorgaben des Finanzministeriums, die 3.000 Athleten benachteiligt. Die Maßnahmen streichen 3.586 Millionen Peso für die Veranstaltung in der Región Metropolitana.

Regierung bestätigt Absage der National- und Paraspiele: Ein harter Schlag für den nationalen Sport

Originalbeitrag: Confirman que cerca de tres mil deportistas se quedan sin Juegos Nacionales y Paranacionales por recortes del Gobierno


Ministra Duco bestätigt die Absage der National- und Paraspiele: Ein harter Schlag für den nationalen Sport

Das Gerücht, das in den Sportkreisen zirkulierte, wurde am Samstag zur bitteren Realität. Wie bereits Pressequellen am Freitag berichteten, hat ein Dekret des Finanzministeriums bestätigt, dass etwa 3.000 Sportler ohne Teilnahme an den National- und Paraspielen 2026 bleiben müssen.

Die Maßnahme, die durch einen Kürzungsbetrag von 5,7 Milliarden Peso im Budget des Ministeriums für Sport (Mindep) ausgelöst wurde, hat die für die Veranstaltung vorgesehenen 3.586 Millionen Peso vollständig gestrichen.

Sportministerin Natalia Duco bestätigte die Absage am Samstag, den 16. Mai. In Aussagen, die von El Mostrador verbreitet wurden, rechtfertigte die ehemalige Werferin die Entscheidung als Teil der Umsetzung der Anweisung des Finanzministers Jorge Quiroz, das Budget aller Ministerien um 3 Prozent zu reduzieren. „Diese Kürzung war nicht aus einer eigenen Initiative entstanden und ist bedauerlich“, erklärte Duco.

Die abgesagte Veranstaltung umfasste 22 Disziplinen, darunter 16 olympische und 6 paralympische. Quellen des Mindep hatten gegenüber The Clinic angegeben, dass andere Ausgaben, wie die Odesur-Spiele in Santa Fe 2026, priorisiert wurden, doch die Entscheidung hinterlässt Tausende von Athleten ohne ihre Hauptbühne in diesem Jahr, die keine „blinden“ Abwesenheiten von Olympischen oder Panamerikanischen Spielen aufwiesen.

Ministerin Duco verteidigte die Maßnahme und versicherte, dass der Hochleistungssport geschützt ist. „Die Odesur-Spiele, das Gehalt der PRODDAR-Stipendien und die Mittel für die Verbände bleiben unberührt“, betonte sie. Allerdings erkannte sie den Rückschlag für die interregionalen Wettbewerbe an, versicherte jedoch, dass jede Disziplin ihre nationale Meisterschaft finanziert bekommen wird.

Die Kürzungen enden nicht mit der Absage der Spiele. Das Dekret des Finanzministeriums senkt außerdem die Investitionen in die Sportinfrastruktur um 1.117 Millionen Peso und kürzt 763 Millionen für die Weltspiele der Special Olympics 2027. Zudem wird die Subsecretaría del Deporte um 277 Millionen Peso in Bezug auf Waren und Dienstleistungen gekürzt, berichtete The Clinic.

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