Tomás González veröffentlicht sein intimstes und umfangreichstes Album «No hay lugar»

Produziert in Zusammenarbeit mit Vicente Cuadros, vereint das Album 10 Lieder, die zwischen Pop, Elektronik, World Music und Liedermacher-Traditionen oszillieren und eine künstlerische Vision bieten, die lyrische Tiefe, klangliche Raffinesse und eine zeitgenössische Sensibilität verkörpert.

Tomás González veröffentlicht sein intimstes und umfangreichstes Album «No hay lugar»

Originalbeitrag: Músico Tomás González estrena «No hay lugar», su álbum más íntimo y expansivo


Tomás González veröffentlicht sein intimstes und umfangreichstes Album «No hay lugar»

Der chilenische Musiker, Komponist und Multiinstrumentalist Tomás González präsentiert sein drittes Studioalbum «No hay lugar», das ab sofort auf allen digitalen Plattformen verfügbar ist.

Produziert in Zusammenarbeit mit Vicente Cuadros, vereint das Album 10 Lieder, die zwischen Pop, Elektronik, World Music und Liedermacher-Traditionen oszillieren. Es festigt ein künstlerisches Konzept, das lyrische Tiefe, klangliche Raffinesse und eine Sensibilität widerspiegelt, die durch die Beobachtung des zeitgenössischen Lebens geprägt ist.

«Es ist ein Werk, das die Einsamkeit eines Stadtbewohners und die komplexen zwischenmenschlichen Beziehungen unserer Zeit erforscht. Auf einer intimeren Ebene ist das Album auch von der Trauer nach dem Tod meiner Eltern geprägt, was zu einer Reflexion über Verlust, Abwesenheit und die Suche nach Sinn führt», erklärt der Künstler.

Das Ergebnis ist ein Urban-Atmosphären-Album, in dem elektronische Klänge mit Rhythmen und Instrumenten aus verschiedenen musikalischen Traditionen im Dialog stehen und ein melancholisches Werk schaffen, das gleichzeitig zum Tanzen einlädt.

Zudem findet die Arbeit ein Gleichgewicht zwischen Elektronik, traditionellen Rhythmen und akustischen Instrumenten. Dies, kombiniert mit epischen Chören, Blechbläsern, Streichinstrumenten, Percussion und verwobenen elektronischen Texturen, schafft ein tiefes und lebendiges Klanguniversum.

Herausragende Kollaborationen

In diesem neuen Album wirken namhafte Musiker und Kollaborateure mit, die die klangliche Vielfalt des Albums bereichern.

Bei den Chören sind Marcela Millie, Mariel Villagra, Trinidad González, Magdalena Chacón und Matteo Citarella dabei; an der E-Gitarre spielt Juan Pablo Villanueva; bei der Percussion Jhoamy Lins und Tomás selbst.

Die Blechbläser-Sektion wird von Alfredo Tauber (Posaune), Ítalo Viveros (Trompete) und Pablo Jara (Baritonsaxophon) gebildet. Bei den Streichern sind Ángela Acuña (Cello) und Daniella Rivera (Geige) beteiligt; eine besondere Mitarbeit des Musikers Rodrigo Caçapa in einem der Singles, der die brasilianische Viola spielt, bereichert die Klangatmosphäre des Albums.

Alle zusammen bilden eine perfekte Kombination mit dem Autor Tomás González und dem Musikproduzenten Vicente Cuadros, die ebenfalls mit mehreren Instrumenten mitwirken.

Die Veröffentlichung von «No hay lugar» krönt einen kreativen Prozess, der eine Reihe von Vorschauen umfasste: «Arder», das im Januar 2025 veröffentlicht wurde und im Rahmen von Tocatas Mil der Fundação Teatro a Mil im Centro Cultural Gabriela Mistral (GAM) präsentiert wurde; «Este es el país», veröffentlicht im Mai 2025; «En esta casa», veröffentlicht im Januar 2026; und «Hey vous!», das kürzlich im April 2026 zusammen mit einem Musikvideo veröffentlicht wurde.

Im Rahmen dieser Veröffentlichung wird Tomás González das Album am Dienstag, den 7. Juli, live im Sala Master von Radio Universidad de Chile präsentieren, bei einem Konzert, das erstmals das gesamte Universum dieser neuen Produktion auf die Bühne bringt.

„Bailar“, das Herzstück des Albums

Mit der besonderen Beteiligung der chilenischen Sängerin Mariel Mariel kombiniert das Lied Synthesizer, brasilianische Percussion, Blechbläser und eine unerwartete Sektion, die vom Rhythmus der Ciranda inspiriert ist.

Der Song erzählt die Geschichte einer Person, die auf der Straße tanzt, während sie das Urteil der Zuschauer spürt. Mehr als eine individuelle Geste wird der Tanz hier zu einem Werkzeug der Überlebenskunst und kollektiven Widerstandes: eine Metapher für Entwurzelung und die Suche nach einem Platz in der Welt.

Hören Sie das gesamte Album hier (Spotify).

Tomás González ist ein vielseitiger Künstler, der sowohl in der Musik als auch in den darstellenden Künsten eine solide Karriere entwickelt hat. Mit einer einfachen Sprache und tiefgründigen Texten setzen seine Kompositionen das Wort in den Vordergrund, während sie vielfältige klangliche Einflüsse integriert.

Er hat die Alben «Lengua muerta» (2010) und «Orangután» (2014) veröffentlicht, letzteres war für den besten Liedermacher bei den Pulsar Awards nominiert.

Die Premiere von «No hay lugar» (2026) fällt in eine Phase intensiver Aktivität für den Künstler. Ende 2025 kehrte er aus Stockholm, Schweden, zurück, wo er zwei Monate lang die Musik für eine Theaterproduktion des Riksteatern komponierte.

Darüber hinaus trat er am 20. Januar 2026 im Teatro Caupolicán zusammen mit dem brasilianischen Musiker Ney Matogrosso im Rahmen des Festivals Santiago a Mil auf. Schließlich wird er im Oktober dieses Jahres nach Spanien reisen, um die Wiederaufführung des Stücks «Neva» zu begleiten, in dem er als Schauspieler und Pianist mitwirkt.

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