Originalbeitrag: «El Humedal Paicaví se defiende»: Ciudadanía en Concepción se organiza ante amenaza de proyecto inmobiliario
Bürger und Organisationen wehren sich gegen 19 Türme am Feuchtgebiet: “Ein Feuchtgebiet auszutrocknen garantiert kein würdiges Leben”
Am 14. Mai fand in der Gemeinde Concepción eine entscheidende öffentliche Anhörung im Rathaus statt, die durch ein starkes soziales und ökologisches Engagement geprägt war.
Während der Veranstaltung präsentierte die Organisation Bewegung zum Schutz des Paicaví-Feuchtgebiets dem Stadtrat und dem Bürgermeister verschiedene Argumente, um die Wohnbauprojekte über diesem Ökosystem dauerhaft zu stoppen.
Die Netzwerk der Feuchtgebiete von Biobío bekundete ebenfalls ihre Unterstützung und betonte, dass “die Anwohner sich organisiert haben, um dieses Ökosystem zu verteidigen und zu fordern, dass die Behörden die Stimmen der Gemeinschaften hören, die historisch mit Überschwemmungen, Überflutungen und den Folgen des Lebens in einer stark belasteten Zone leben mussten”.
Paula Arellano Uribe (Präsidentin der Nachbarschaftsvereinigung Mencía de los Nidos in Concepción):
Siehe auch das Eingreifen von Fernando Cortés
Paula Arellano Uribe, Präsidentin des Nachbarschaftsvereins Mencía de los Nidos in Concepción, warnte in ihrer Präsentation: “Feuchtgebiete sind nicht nur grüne Flächen mit Vögeln und Paddelbooten, sondern grundlegende Wasserflächen, die bei einer ordentlichen Raumplanung berücksichtigt werden müssen. Die Entwicklung und das Wachstum einer Stadt müssen Hand in Hand mit dem Schutz und der Wiederherstellung der Ökosysteme gehen, die einer Gemeinschaft Wert verleihen”. Sie betonte: “Die Überlastung eines Feuchtgebiets und einer Gemeinschaft garantiert kein Wohlergehen und kein würdiges Leben”.
Die Haltung der Stadtverwaltung war ebenso eindeutig. Das Netzwerk der Feuchtgebiete von Biobío hob mit Hoffnung hervor, was der Bürgermeister von Concepción sagte: “Wenn im Paicaví-Feuchtgebiet gebaut wird, haben wir als Stadt versagt”. Diese Aussage wurde von den Organisationen als ein Zeichen der offenen Unterstützung zum Schutz des Ökosystems, des Gemeinwohls und des Rechts auf menschenwürdiges Wohnen anerkannt.
Sowohl die Bewegung zum Schutz des Paicaví-Feuchtgebiets als auch das Netzwerk der Feuchtgebiete von Biobío betonten eine gemeinsame Warnung: “Es sind die Behörden, die darauf achten müssen, dass der Traum vom Eigenheim nicht innerhalb weniger Jahre zu einem Albtraum wird, der von Feuchtigkeit, strukturellen Schäden und Überschwemmungen geprägt ist”. Die Gruppen erinnerten daran, dass im Winter die Regenfälle die gewohnheitsmäßigen Gebiete stark beeinträchtigen, eine Situation, die sich verschärfen könnte, wenn das Feuchtgebiet weiterhin aufgeschüttet und urbanisiert wird.
Abschließend appellierten beide Organisationen an das anhaltende bürgerschaftliche Engagement: “Die Bevölkerung muss sich weiterhin organisieren und ihre Territorien gegenüber Projekten verteidigen, die grundlegende Ökosysteme gefährden, um der Klimakrise zu begegnen und die Lebensqualität der Menschen zu sichern”. Die Anhörung ließ die Erwartung auf konkrete Maßnahmen offen, die urbane Entwicklung und den Schutz der Feuchtgebiete in Einklang bringen.
Link zur vollständigen Anhörung:
📌 Die gesamte Anhörung ist verfügbar unter:

