Ein musikalischer Brücke zwischen Chile und Mexiko: Dënver präsentiert neuen Pop-Vorbote

Mariana Montenegro und Milton Mahan arbeiten mit Ruzzi und der Produktion von Adanowsky an einer melancholischen Single, die ihr mit Spannung erwartetes neues Album anteasert.

Ein musikalischer Brücke zwischen Chile und Mexiko: Dënver präsentiert neuen Pop-Vorbote

Originalbeitrag: Un puente sonoro entre Chile y México: Dënver cruza fronteras con su nuevo adelanto pop


Transcordillera-Kollaborationen hinterlassen oft einen bleibenden Eindruck, wenn Freundschaft vor dem Studium kommt. In diesem Sinne reiht sich Me Voy, die neue Single des chilenischen Duos Dënver, ein, die mit einem klassischen Popstück, das in drei Stimmen zusammen mit der Mexikanerin Ruzzi und unter der Leitung des Produzenten Adán Jodorowsky entstanden ist, aufwartet.

Die Single fungiert als eine nachdenkliche Postkarte über emotionale Brüche und würdige Abschiede und markiert den Puls dessen, was ihr fünftes Album in der zweiten Jahreshälfte sein wird. Die Hintergründe der Aufnahme kombinierten Sessions in aztekischen Gefilden mit von Emiliano Dorantes arrangierten Streichern, was dem Projekt einen vintageartigen Touch verleiht.

Koordinaten einer expansiven Rückkehr

Für Milton Mahan spiegelt die Zusammenarbeit mit Figuren der mexikanischen Szene Jahre an Touren und organisch gewachsenen Affinitäten wider – ein Gefühl, das Mariana Montenegro teilt und sich daran erinnert, das Talent von Ruzzi vor Jahren über das Internet entdeckt zu haben. Das Ergebnis ist ein harmonischer Dialog, der die Laufbahn des nationalen Duos mit den Nuancen einer der frischesten Stimmen des Kontinents in Einklang bringt.

„Alles wurde in seinem Studio […] mit überwiegend mexikanischen Musikern aufgenommen, die ihre musikalischen Farben in die Idee einfließen ließen, die wir hatten“, erklärt Mahan über die technische Prägung des Releases.

Das Angebot wird von einem audiovisuellen Werk mit literarischen und filmischen Akzenten abgerundet, das von Mahan selbst inszeniert wurde und dessen Ästhetik mit der melancholischen Atmosphäre des Stücks im Dialog steht. Weit entfernt von Nostalgie bereitet das Duo eine Phase intensiver Live-Aktivität vor, die ihren Höhepunkt mit ihrem Auftritt am 25. September beim Festival En Órbita in Santiago finden wird.

Quelle: Portaldisc / Agencia Ovoide.
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