Kast-Regierung verzeichnet 19 Rücktritte von Regionalministern unter anhaltender Kritik wegen Improvisation und mangelnder Vorbereitung

Die Regierung von José Antonio Kast verzeichnet 19 Rücktritte von Regionalministern, der letzte in Tarapacá. Ein politischer Analyst stellt fest, dass "die Fähigkeit zur Improvisation überrascht und zeigt, dass sie noch nicht vorbereitet waren, zu regieren". Zudem wird das Fehlen einer klaren Kommunikationsstrategie von La Moneda inmitten eines tiefen Schweigens deutlich.

Kast-Regierung verzeichnet 19 Rücktritte von Regionalministern unter anhaltender Kritik wegen Improvisation und mangelnder Vorbereitung

Originalbeitrag: Gobierno de Kast suma 19 bajas de seremis en medio de críticas por improvisación y falta de preparación


Kast-Regierung verzeichnet 19 Rücktritte von Regionalministern unter anhaltender Kritik wegen mangelnder Vorbereitung

Die Verwaltung von José Antonio Kast hat in diesem Monat eine besorgniserregende Bilanz erreicht: 19 Regionalminister haben in der kurzen Amtszeit ihren Posten verloren. Der letzte Rücktritt betrifft den Regionalminister für nationale Güter in Tarapacá, Diego Muñoz, der aus persönlichen Gründen wenige Wochen nach Amtsantritt zurücktrat. Diese Zahl wird durch prominente Fälle ergänzt, wie den von Renato Munster, der nur 24 Stunden als Minister für Kulturen in der Metropolregion amtierte, und Aldo Ibani in Valparaíso, der nach Betrugsanschuldigungen zurücktrat.

Der sozialistische Abgeordnete Raúl Leiva aus der Opposition kritisierte die mangelnde Sorgfalt bei den Ernennungen und forderte „eine detaillierte Abrechnung über die Probleme, die aufgetreten sind“. Währenddessen lehnten Vertreter der Präsidentschaft in einer Anfrage von Radio Biobío eine Stellungnahme zu dem Thema ab, was zu einer starken Kritik wegen des Fehlens öffentlicher Erklärungen geführt hat. Der politische Analyst Luis Felipe Vergara bemerkte: „Was einen überrascht, ist die Fähigkeit zur Improvisation. Es zeigt, dass sie noch nicht bereit waren, Regierungen zu führen.”

Von Seiten der Regierungsfraktion nahm der republikanische Abgeordnete Luis Sánchez die Situation weniger dramatisch wahr und versicherte, dass die Rücktritte „im erwartbaren Rahmen liegen“ und dass es wichtig sei, die Fehler schnell zu identifizieren. Dennoch vertieft das Fehlen einer klaren Kommunikationsstrategie von La Moneda die Zweifel im politischen Umfeld. Die Ansammlung von Rücktritten und das Schweigen der Exekutive fördern weiter die Kritik an einer Regierung, die, so die Meinung ihrer Gegner, nicht in der Lage ist, ihr Regionalteam zu konsolidieren.

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