Originalbeitrag: Kast pierde respaldo mientras crece la sensación de improvisación en La Moneda
Die Ablehnung des Präsidenten erreichte 58 %, während die Bedenken der Bürger hinsichtlich Sicherheit und Einwanderung, zwei zentrale Punkte der Regierungsagenda, zunehmen.
Die jüngste Umfrage Plaza Pública Cadem alarmierte die Regierung in La Moneda. Der Umfrage zufolge hat Kast die niedrigste Zustimmung seit seinem Amtsantritt erreicht: Nur 36% unterstützen derzeit seine Regierung, während die Ablehnung 58% beträgt.
Der Rückgang ist besonders bemerkenswert, da die Regierung an die Macht kam mit dem Versprechen, die Kontrolle über Sicherheit und Migration zurückzugewinnen. Dennoch zeigen die Zahlen, dass gerade in diesen Bereichen ein starkes Misstrauen der Bevölkerung entsteht.

Laut der Umfrage von Cadem identifiziert ein %44 die Sicherheit als das Hauptanliegen der Regierung, jedoch glauben 64%, dass die Regierung keinen klaren Plan hat, um die Kriminalitätskrise zu bewältigen. Hinzu kommt, dass 61% die Erfüllung des Versprechens für unmöglich erachten, 300.000 illegale Einwanderer auszuweisen, eines der am häufigsten wiederholten Versprechen von Kast während seines Wahlkampfes.
Die Umfrage ergab auch, dass 54% der Befragten glauben, dass ein großer Teil der Bevölkerung tatsächlich anfangs dachte, diese Versprechen seien umsetzbar, was heute Kritik an einer möglichen Kluft zwischen den geweckten Erwartungen und der realen Fähigkeit der Regierung zur Umsetzung Nahrung gibt.
Sicherheit und Einwanderung: Die Versprechen, die allmählich an Glaubwürdigkeit verlieren
Verschiedene Analysten haben darauf hingewiesen, dass der Rückgang der Zustimmungswerte den Verschleiß der „harten Linie“-Narrative der Regierung widerspiegelt. Nach Bekanntwerden der Umfrage sind die Erwartungen bezüglich Sicherheit, Migrationskontrolle und Wirtschaft im Vergleich zu den ersten Tagen der Amtszeit gesunken.
Gleichzeitig hat die Regierung mit einer Reihe interner Kontroversen zu kämpfen, die die Etablierung der Verwaltung komplizierter gemacht haben. Die Zeitung El País veröffentlichte kürzlich eine Analyse, in der behauptet wird, dass Kast sich zu einem „politischen Schild“ entwickeln musste, um seine Minister vor wiederholten Kontroversen und Konflikten innerhalb des Kabinetts zu schützen.

Einer der am häufigsten diskutierten Fälle betrifft das Ministerium für Wissenschaft. Wie El País berichtete, [Lieferte] der ehemalige Staatssekretär Rafael Araos öffentlich eine gegensätzliche Aussage zur Ministerin Ximena Lincolao und erklärte, dass es tatsächlich einen Plan für Massenentlassungen innerhalb des Ministeriums gegeben habe. „Es ist real und es gibt Zeugen“, behauptete der ehemalige Staatssekretär, während Vorwürfe über ein toxisches Arbeitsumfeld und Rücktritte von Mitarbeitern geäußert wurden.
Wachsende öffentliche Skepsis
Der Rückgang der Präsidenten Zustimmung spiegelt auch eine tiefere Spannung wider: die Schwierigkeit, Wahlversprechen in konkrete Politiken umzusetzen. Das Versprechen der massenhaften Ausweisung von Migranten wurde beispielsweise von Experten wegen rechtlicher, finanzieller und diplomatischer Hürden in Frage gestellt.
In der Zwischenzeit sieht sich die Regierung wachsenden Druck ausgesetzt, schnelle Ergebnisse im Bereich Sicherheit zu zeigen, einem der Hauptanliegen der Bevölkerung und zentralen Punkt der Präsidialrede.
Mit nur wenigen Wochen an der Macht sieht sich Kast mit einem komplexeren Szenario konfrontiert, als ursprünglich nach seinem Wahlsieg angenommen: Rückgang in den Umfragen, kommunikativer Verschleiß und wachsende Zweifel an der Machbarkeit seiner zentralen Versprechen.

El Ciudadano
