Originalbeitrag: “Mentiroso y represor”: La imagen que da vuelta al mundo y que devela la faceta de José Antonio Kast
Krise des Vertrauens bei Kast: Sozialkürzungen, eine Reform für Superreiche und Polizeigewalt
Die Kritik an Präsident José Antonio Kast hat sich in seinen letzten öffentlichen Auftritten verstärkt und konzentriert sich auf das Versagen, zentrale Wahlversprechen einzuhalten. Die Hauptfragen beziehen sich auf drei Bereiche: seine Aussagen zur Verwaltung öffentlicher Mittel, die Migrationspolitik und die Herabsetzung zuvor gegebener Versprechen, die nun als «Metaphern» abgetan werden.
„Kast kam an diesen Ort mit vielen Lügen (…) sie zählen nichts», sagte die Bürgerin Blanca in einem Live-Bericht über ChileVisión, dessen Video von Piensa Prensa verbreitet wurde. Die Worte der Anwohnerin reflektieren ein Unbehagen, das nicht länger anekdotisch ist und sich nicht nur auf die organisierte Opposition beschränkt.
„Lügner“ wurde Präsident José Antonio Kast bei seinem ersten Besuch in der Region Coquimbo zugerufen, wie ein von @RobertoMerken auf X geteilter Clip zeigt. Dies ist kein isoliertes Detail: Wenn ein Präsident mit solchen Vorwürfen bei öffentlichen Veranstaltungen konfrontiert wird, wird das Problem über die Politik hinaus zu einer Frage der Glaubwürdigkeit.
Der Vertrauensverlust hat konkrete Ursachen. Diejenigen, die seine Kampagne verfolgten, erinnern sich daran, dass Kast versprach, soziale Rechte nicht zu kürzen, jedoch — so die Kritiker — „hat er eine Verstümmelung” vorgenommen. Zudem hat er während des Wahlkampfes nie gezeigt, was als „eine Mega-Steuerreform zu Gunsten der Superreichen“ bezeichnet wird.
Bei der #CuentaPública2026 verbreitete The Clinic das Wort „Lügner“, als eine Person am Ende der Rede von Präsident Kast im Nationalkongress rief.
„Ein Bild sorgt für Aufregung“
Die spanische Zeitung El País veröffentlichte auf der Titelseite ein Bild, das um die Welt ging: ein blutüberströmtes Mädchen inmitten der Polizeigewalt gegen Studenten. „Die Studentendemonstration gegen die Haushaltskürzungen und die Mega-Wirtschaftsreform der Regierung von José Antonio Kast hinterließ ein Bild, das Aufsehen erregte: eine junge Frau mit blutigem Gesicht, festgehalten von zwei Carabineren“, erklärte das Medium.
Siehe Beitrag:
Die „Donroe“-Doktrin
Die Plattform Spanishrevolution verbreitete ebenfalls das Bild der Repression gegen Studenten in Chile und stellte es in einen breiteren geopolitischen Zusammenhang unter dem Titel: Die „Donroe“-Doktrin, in der darauf hingewiesen wird: „Chile, Argentinien, Bolivien oder Ecuador zahlen bereits die Konsequenzen für ihre Entscheidungen zugunsten von extrem rechten Regierungen, die den Interessen Washingtons untergeordnet sind“. „Ihnen wurde Wohlstand, Freiheit und Wachstum versprochen, aber die Realität war mehr Sparmaßnahmen, mehr Ungleichheit und weniger Souveränität“.
Siehe Beitrag:
https://www.instagram.com/reel/DZKamjEkeh8/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==
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Ein weiteres weit verbreitetes Bild war die Festnahme eines älteren Mannes in La Serena, der friedlich gegen den Besuch von Präsident Kast protestierte.
Siehe Video von Javier Pineda – El Ciudadano
Vertrauen ist das wichtigste Kapital einer Regierung. Wenn es verloren geht, überzeugen die Reden nicht mehr und die Realität beginnt, sich auf der Straße zu zeigen. Mit Rufen von „Lügner“ im Kongress, Bürgerprotesten in den Regionen und internationalen Titelseiten, die die sozialen Kosten seiner Politik zeigen, steht Präsident Kast vor einer Krise, die nicht nur ein Bildproblem ist: es ist ein Legitimationsproblem.

