Originalbeitrag: El beneficio fiscal que le explota a Kast: jefa de gabinete recibió subsidio mientras era parte de inmobiliaria familiar dueña de 99 terrenos
Die aktuelle Kabinettschefin von José Antonio Kast, Catalina Ugarte Millán, sieht sich einer heftigen Kontroverse gegenüber, nachdem eine journalistische Untersuchung ergeben hat, dass sie 2009 Zugang zu einem staatlichen Wohnsubventionsprogramm für die mittlere Klasse erhielt, obwohl sie Teil einer Familienimmobilienfirma war, die über umfangreichen Immobilienbesitz verfügte.
Die von dem Investigationsmedium Fast Check erlangten Unterlagen zeigen, dass Ugarte zusammen mit drei ihrer Geschwister staatliche Zuschüsse erhielt, um Teile des Kaufs mehrerer Wohnungen in der Gemeinde Santiago zu finanzieren. Offizielle Dokumente bestätigen, dass sie bis heute als aktuelle Eigentümer dieser Immobilien geführt werden. Der Kern der Kontroverse liegt jedoch im Verstoß gegen eine der Voraussetzungen des Programms: Die damalige Regelung schrieb genau vor, dass weder die Antragsteller noch ihre Familienangehörigen zum Zeitpunkt der Antragstellung im Besitz anderer Immobilien sein durften.
Der Fall wird zu einer eindeutigen Gesetzeswidrigkeit, wenn man die Vermögensverhältnisse der Familie Ugarte Millán während des Antragszeitraums betrachtet. Laut den Unternehmensunterlagen waren die Juristin und Gründungsmitglied der Republikanischen Partei, zusammen mit drei ihrer Geschwister, bereits aktiv in einer Familienimmobiliengesellschaft, deren Vermögenswerte ein Portfolio von mindestens 99 Grundstücken in der Gemeinde Lampa umfassten. Der Besitz dieser Immobilien, auch wenn sie in Miteigentum standen und für Investitions- oder zukünftige Entwicklungszwecke gedacht waren, steht im direkten Widerspruch zu dem solidarischen Geist der Subvention, die darauf abzielte, Familien ohne Zugang zu Eigentum zu helfen.
Parallel zur Existenz dieser Immobiliengesellschaft zeigen Kataster- und öffentliche Register, dass die Mutter der Geschwister Ugarte Millán Eigentümerin einer Immobilie in einem exklusiven Stadtteil von Las Condes war, einer hochpreisigen Gegend im östlichen Santiago. Diese Eigenschaft stellte nicht nur ein wertvolles finanzielles Vermögen dar, sondern war auch der offizielle Wohnsitz der Familie. Diese Situation wirft die Frage auf, wie eine Familie mit Zugang zu Immobilien in hochwertigen Lagen für eine Subvention qualifizieren konnte, die für bedürftige Haushalte vorgesehen war.
Der Bericht vertieft sich in die tatsächliche Nutzung der subventionierten Wohnungen, was dem Fall ein zusätzliches gravierendes Element hinzufügt. Ein Mitarbeiter des Gebäudes, in dem die von Ugarte Millán erworbenen Wohnungen gelegen sind, erklärte gegenüber Fast Check, dass in den letzten sieben Jahren alle diese Immobilien ausschließlich von Mietern und nicht von den Eigentümern bewohnt wurden, was darauf hindeutet, dass die Wohnungen nicht ihrer sozialen Funktion als Heim für die antragstellende Familie nachgekommen sind, sondern in der Praxis zu einer Einnahmequelle für die Geschwister wurden und somit dem Zweck der staatlichen Subvention zuwiderliefen.
Regierung verteidigt Ugarte
Nach der Veröffentlichung dieser Informationen haben Quellen aus der Regierung Kast die Rechtmäßigkeit des Prozesses verteidigt. Laut Aussagen, die von Radio ADN gesammelt wurden, erklärten sie, dass Ugarte alle Voraussetzungen und Bedingungen erfüllt habe, die zu jener Zeit für den Erhalt der Subvention maßgeblich waren. Sie betonten, dass ihr aktuelles Vermögen nicht mit ihrer finanziellen Situation im Jahr 2008 und 2009 vergleichbar sei, da sie damals eine frisch graduierten Juristin der UC war. Diese Erklärung übersieht jedoch eine objektive Tatsache: die vorherige Existenz der Immobiliengesellschaft und der Besitz von 99 Grundstücken in Lampa, Vermögenswerte, die bereits zum Zeitpunkt der Antragstellung vorhanden waren.
