UNO: Weltweite Katastrophen könnten bis 2030 um 40% zunehmen – Warnung vor den Folgen des Klimawandels

UNO-Generalsekretär António Guterres äußert Mitgefühl für die Opfer in Nepal und warnt vor einem Anstieg der weltweiten Katastrophen um 40% bis 2030, bedingt durch den Klimawandel und eine Unterschätzung der Risiken.

UNO: Weltweite Katastrophen könnten bis 2030 um 40% zunehmen – Warnung vor den Folgen des Klimawandels

Originalbeitrag: ONU: Número de desastres en el Mundo aumentará 40% entre 2015 y 2030 «como consecuencia del cambio climático y la subestimación de los riesgos»


Der Generalsekretär der UNO, António Guterres, äußerte sein Mitgefühl mit den Opfern der Tragödie in Nepal, einer Region, die bereits mehrfach mit den verheerenden Auswirkungen von Naturkatastrophen zu kämpfen hatte.

In diesem Zusammenhang wies Guterres darauf hin, dass das Büro der Vereinten Nationen für die Verringerung des Katastrophenrisikos (UNDRR) schätzt, dass die Welt bis 2030 jährlich unter 560 Katastrophen mittlerer oder großer Intensität leiden könnte.

„Es wird erwartet, dass die Anzahl der Katastrophen weltweit zwischen 2015 und 2030 um 40% steigen wird, als Folge des Klimawandels und einer systematischen Unterschätzung der Risiken“, warnte die Organisation.

Bezüglich des Katastrophenmanagements in Nepal gab Tom Fletcher, Leiter des Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten der UNO für Hilfsoperationen, bekannt, dass der Zentralfonds für Nothilfemaßnahmen der Vereinten Nationen (CERF) eine erste Summe von 2 Millionen Dollar freigegeben hat, die für medizinische Versorgung, Unterkünfte und Wasser verwendet werden soll.

„Die Folgen sind besonders gravierend für Kinder: Laut dem UN-Kinderhilfswerk (UNICEF) sind mindestens 17.000 Kinder in Nepal betroffen. In den überfluteten Gebieten haben Familien ihre Häuser, den Zugang zu Wasser und die Gesundheitsversorgung verloren“, sagten die Vertreter der internationalen Organisation. Lesen Sie den vollständigen Bericht HIER.

Im April 2015 hinterließ ein Erdbeben der Stärke 7,8 über 8800 Tote in Nepal und verwüstete zahlreiche Berggemeinschaften. Im Oktober 2025 führten erneut sintflutartige Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen im Osten und Zentrum des Landes, was mehr als 30.000 Menschen betroffen hat, erinnerte die UNO.

Wir werden weiter berichten. Foto: Agencia EFE

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