Originalbeitrag: 2° Tribunal Ambiental admite reclamación contra aprobación de Planta de Tratamiento Santa María La Farfana
Zweites Umweltgericht akzeptiert Klage gegen Genehmigung der Kläranlage Santa María La Farfana
Das Zweite Umweltgericht hat die Klage gegen die Genehmigung der Kläranlage Santa María La Farfana angenommen, eines der Projekte, welches Präsident José A. Kast als «beschleunigen» wollte.
Diese neue Einrichtung wird von Aguas Santiago Norte S.A. vorangetrieben und wurde von der Umweltbewertungskommission (Coeva) genehmigt, trotz der Ablehnung durch die Gemeinde Maipú und Anwohner.
Deshalb wurde die Nachricht in der Gemeinschaft optimistisch aufgenommen, da sie den Zugang zur Umweltjustiz stärkt und das Recht der Gemeinschaften bekräftigt, dass Entscheidungen, die ihre Gebiete betreffen könnten, gemäß den Gesetzen und den Prinzipien des Escazú-Abkommens überprüft werden.
Mayka Martínez, Umweltkoordinatorin von La Farfana, äußerte: «Die Annahme dieser Klage stellt eine Hoffnung für diejenigen dar, die seit Jahren unser Territorium verteidigen.»
«Dieser Schritt zeigt, dass Gemeinschaften das Recht haben, zu verlangen, dass Umweltentscheidungen überprüft werden, wenn es dafür ausreichende Informationen gibt. Wir vertrauen darauf, dass dieser Prozess eine ernsthafte, transparente und gründliche Analyse ermöglicht, denn den Umweltschutz sicherzustellen, bedeutet auch, die Gesundheit, die Lebensqualität und die Zukunft unserer Gemeinschaften zu schützen», fügte die Koordinatorin hinzu.
Die Umweltschützerin Bárbara Astudillo Delgado erklärte, dass die Annahme dieser Klage einen wichtigen Fortschritt für die Umweltjustiz in Chile darstellt, da sie «zeigt, dass die Gemeinschaften das Recht haben, Entscheidungen, die die Umwelt betreffen könnten, von den Gerichten überprüfen zu lassen, wenn es dafür Grundlagen gibt».
«Der Zugang zur Justiz ist eines der Grundpfeiler des Escazú-Abkommens und eine wesentliche Garantie zur Stärkung der Umwelt-Demokratie. Wir hoffen, dass dieser Prozess eine gründliche Analyse der Unterlagen ermöglicht und zu einem besseren Schutz der Rechte der Personen und der Natur beiträgt», betonte Bárbara Astudillo.

