Originalbeitrag: «Amenaza intolerable para la soberanía estadounidense»: EEUU anuncia campaña para «desmantelar» Corte Penal Internacional
Verschiedene europäische Medien berichteten am Montag, den 13.7., über den Beginn einer Kampagne der US-Regierung zur «Zerschlagung» des Internationalen Strafgerichts (IStGH). Laut dem Außenminister Marco Rubio stellt das Gericht eine «intolerable Bedrohung für die amerikanische Souveränität» dar.
«Es erhebt die Autorität, Militärs und Beamte, die im Interesse der nationalen Sicherheit der USA handeln, strafrechtlich zu verfolgen und sogar einzusperren», erklärte Rubio. Er warf dem IStGH zudem vor, «einen Krieg gegen unser Land zu führen, nicht mit Kugeln oder Raketen, sondern mit Statuten, Abkommen und der Macht dessen, was sie internationales Recht nennen».
Rubio kündigte diese als «diplomatisch» bezeichnete Kampagne gegen das Internationale Strafgericht an und betonte, dass sie ihre Alliierten auffordern werden, die Institution zu verlassen, verbunden mit «zusätzlichem Druck» auf diejenigen, die vom «Sicherheitsparasol der Vereinigten Staaten profitieren».
In diesem Zusammenhang erinnerte ein Bericht des deutschen Senders DW daran, dass die USA nicht Unterzeichner des Römischen Statuts sind, das den IStGH ins Leben rief. Darüber hinaus hatte die Regierung von Trump «hohe Beamte des Gerichts sanktioniert, weil sie angebliche Kriegsverbrechen von US-Personal in Afghanistan untersucht haben und gegen israelische Beamte, einen Schlüsselfreund Washingtons, vorgegangen sind».
Das gleiche Medium berichtete auch, dass diese neue Kampagne des Außenministeriums unter der Leitung von Marco Rubio darauf abzielt, den Zugang zum US-Territorium für das gesamte Personal des IStGH zu beschränken sowie die Sanktionen gegen seine Mitglieder und angeschlossenen Organisationen zu erhöhen.
In einer Kolumne, die in der The Wall Street Journal veröffentlicht wurde, erklärte Rubio, dass die USA mit Hilfe ihrer Verbündeten den IStGH «Ziegel für Ziegel, wenn nötig, zerschlagen werden».
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